Die Universitätsklinik für Radiodiagnostik ist eine von 26 Universitätskliniken des Allgemeinen Krankenhauses.
Mit ihren Fachabteilungen gewährleistet die Universitätsklinik für Radiodiagnostik während des Routinebetriebes nicht nur die Versorgung aller stationären und ambulanten Patienten des Allgemeinen Krankenhauses mit bildgebender Diagnostik und interventionell- therapeutischen Maßnahmen, sondern erfüllt auch in den Bereichen Forschung und Lehre die an sie gestellten Aufgaben.
Für den Journaldienstzeitraum stellt die Universitätsklinik für Radiodiagnostik ein speziell auf die Erfordernisse der Akutversorgung abgestimmtes Team von Radiologen und medizinisch-technischem Personal zur Verfügung, das die fachliche hochwertige Versorgung auf allen Gebieten der radiologischen Bildgebung und Diagnose auch außerhalb der Routineversorgungszeit sicherstellt.
Zur Erbringung ihrer Aufgaben stehen der Universitätsklinik für Radiodiagnostik eine Vielzahl an konventionellen Röntgenuntersuchungsgeräten, Ultraschallgeräten, Computertomografen, MR- Tomografie Einheiten, PET-CT Geräten und Angiografieanlagen zur Verfügung.
Zur raschen Verfügbarkeit aller schriftlichen Befunde sowie Bilddaten ist ein radiologisches Informationssystem (RIS), das mit dem Krankenhausinformationsnetz (KIS) verbunden ist und ein radiologieweites PACS (Picture- Archiving and Communicating System) in Betrieb.
Forschung und Lehre sind essentielle Bestandteile einer Universitätsklinik. Dementsprechend forciert die Universitätsklinik für Radiodiagnostik die Basisforschung und angewandte Forschung in Zusammenwirken mit anderen Kliniken und Instituten, sowie internationalen und/oder industriellen Partnern.
Das so gewonnene Forschungswissen kommt auf lange Sicht der Routineversorgung der Patienten und der Lehre zu Gute. Durch den Aufbau von wissenschaftlichen Schwerpunkten (z.B. Hochfeld- MR- Zentrum, Onkologische Diagnostik und Therapie, Molekulare Bildgebende Diagnostik, MR-PET, Brustkrebszentrum, Knochen-Knorpel- Stoffwechsel, Bildgebende Fetaldiagnostik, Hirnstoffwechsel, Interventionen sowie Therapie, Kardiologische Diagnostik, usw.) werden übergeordnete wissenschaftliche Akzente gesetzt.
Die Universitätsklinik für Radiodiagnostik beteiligte sich federführend an der Etablierung des Neuen Medizinischen Curriculums Wien (MCW). Durch klare Setzung von Lehrzielen und Lehrinhalten wurde die Studentenausbildung den sich enorm ändernden Anforderungen angepasst.
In zahlreichen internationalen und nationalen Netzwerken eingebunden, ist die Universitätsklinik für Radiodiagnostik auch federführend in der postgraduellen Lehre tätig.
Gemeinsam mit der Direktion des Allgemeinen Krankenhauses, der Gemeinde Wien und der Medizinischen Universität Wien ist die Universitätsklinik für Radiodiagnostik stets bestrebt, den Gerätepark der Klinik zu erneuern und sich somit den neuesten medizinischen Anforderungen anzupassen.
Die hoch spezialisierte, ständigen Erneuerungszyklen unterworfene Softwareausstattung dieser Geräte erfordert quer durch alle Berufgruppen Mitarbeiter, die bereit sind, sich der Herausforderung ständiger Schulung und Veränderung zu stellen und diese mit zu tragen.
Die solcherart gewonnenen Erkenntnisse im Bereich der Patientenversorgung und der Forschung werden nicht nur in Form von Partnerschaften mit Herstellerfirmen wieder in neu zu entwickelnde Technologien eingebracht, sondern in den entsprechenden radiologischen Foren auf nationaler und internationaler Ebene einem interessierten Fachpublikum präsentiert.
Besonders stolz weisen wir darauf hin, dass in den letzten Jahren auch die Berufsgruppe der Radiologietechnologen und Medizinisch- technischen Fachkräfte in eigenständigen, überaus gut besuchten Fortbildungsveranstaltungen und Workshops an der Universitätsklinik für Radiodiagnostik ihr Fachwissen einem interessierten Publikum weitergibt.
Ebenso sind unsere Radiologietechnologen aber auch gesuchte Tutoren und Vortragende bei hochwertigen, internationalen interdisziplinären Veranstaltungen.